Aktuelle Veranstaltungen 2018

September

 

Schein und Sein – Kunst und Wirklichkeit

Wie Historienbilder der Museen Geschichte erzählen

Power-Point-Vortrag von Christine Neudeck

Donnerstag, 27. September 2018, 19 Uhr Schloss Hoyerswerda

In Bilder-Galerien, Museen, Schlössern begegnen dem Besucher immer wieder – meistens sehr große – Bilder, die Szenen der Geschichten zeigen. Christine Neudeck wird in Ihrem Vortrag aus der Vielzahl eine charakteristische Auswahl treffen, die den Zeitraum von 1225 bis 1918 umschließt , also auch ganz unterschiedliche Kunst- und Geschichtsepochen umfasst. Sie wandert anhand dieser Bilder durch die Geschichte Sachsens und Europas. Allein bei dieser Auswahl zeigt sich nicht nur die unzähligen Verflechtungen, Trennungen, sondern auch Eitelkeiten und Herabsetzungen, eben Leben wie sie mancher Alltag kennt. Da werden Bilder aus Sammlungen in Nürnberg, Hubertusburg, Freiberg, Annaberg,  Dresden, auch Berlin  Zittau und Görlitz zu sehen sein. Christine Neudeck  läßt die hinter den Bilder stehende Geschichte lebendig werden  und enthüllt damit deren Versuch Geschichte zu bemänteln, zu verherrlichen, zu beschönigen. Es wird ein anregender, stimmungsvoller und nachdenklicher Abend, da jeder Zeit ihr eigenes Bild mancher Epochen der Geschichte zeichnete – auch die unsere.  Der Vortrag ist erheiternd, da er Eitelkeiten zeigt,  sowohl auch kleine Gehässigkeiten. Eines ist gewiss, er regt an, über Geschichte und Gegenwart und deren oft sehr divergierenden Sichtweisen zu diskutieren. Zu diesem anregenden Gesprächsabend laden wir alle Freunde der Bildenden Kunst wie der Geschichte herzlich ein.     Martin Schmidt

sachsen

 

Oktober

 

Vorstandsberatung

Montag, 01. Oktober 2018, 16.30 Uhr Schöpsdorfer Str. 33

 

Seperate Realms

Neue Musik für Klarinette, Bassklarinette und Klavier

Sonntag, 03. Oktober 2018, 16 Uhr, Schloss Hoyerswerda

 

Das Trio Bärmann- Frankfurt a.M. – spielt neue Werke aus Berlin, Sachsen und Thüringen

Stefan Lienenkämper: Trio für Klarinette, Bassetthorn und Klavier (1917-1918) UA

Gabriel Iranyi: Anamorphosen III für 2 Klarinette und Klavier (2017-2018) UA

Christian F.P. Kram: Cercando für Klarinette und Klavier (2008)

Knut Müller: Fene für Klarinette und Klavier (2009)

Susanne Stelzenbach: Trio für 2 Bassklarinetten und Klavier (2017-2018) UA

Thomas Stöß: N.N. (2017-2018) UA

Johannes Hildebrandt: Trio (2017-2018) UA

Peter Helmut Lang: Lichtspiele für Klarinette/Bassklarinette (2018) UA

(UA= Uraufführung)cropped-23_Bärmann-Trio

„Das Bärmann Trio besteht aus den Klarinettisten SVEN VAN DER KUP und ULRICH BÜSING, beide Mitglieder des hr-Sinfonieorchesters in Frankfurt am Main, sowie dem freischaffenden Pianisten JOHN-NOEL ATTARO. Es konzertiert seit 1993 und wird von der Fachpresse zu einem der profiliertesten Klarinettentrios gezählt, dessen Repertoire ‚Kammermusik nicht alltäglichen Inhalts‘ umfasst.                                                                            Das Ensemble spielte erfolgreich auf zahlreiche Festivals im In- und Ausland, darunter bei den Europäischen Festwochen Passau, dem Budapester Frühlingsfestival und dem Heidelberger Musikfestival. Neben Auftritten inLyon, Krakau und Kairo gab das Trio 2016 Konzerte in Tokyo, Osaka und der Minato Mirai Hall in Yokohama. Einige Auftritte wurden von verschiedenen europäischen Rundfunkanstalten dokumentiert. Das Programm wird in den 3 Städten Berlin, Leipzig und Hoyerswerda geboten. Sechs Uraufführungen werden präsentiert. Die Werke entstanden in den Jahren 2010-18, deren Komponisten wurden in den Jahren zwischen 1963 und 1974 geboren, einer im Jahr 1946. Die Kompositionen von Christian F.P Kram und Knut Müller entstanden 2008 und 2009. Wie bereits bei den vorigen vier Konzerten wird Interesse und Freude an neuen Kompositionen geweckt, die neue Hörgewohnheiten vermitteln und gleichzeitig das Gespräch über zeitgenössische Musik fördern, zumal bei diesen Konzerten stets Komponisten anwesend und zum Gespräch bereit sind.

 

 

Brigitte Reimann Spaziergang durch Hoyerswerda

Sonnabend, den 13. Oktober 2018, 10.00 Uhr, L.Herrmannstr. 20

Mit Augen von Brigitte Reimann durch Hoyerswerda

 

Seit zwei Jahrzehnten spaziert der Hoyerswerdaer Kunstverein e.V. durch Hoyerswerda und dessen literarische und kunstgeschichtliche Geschichte. Dabei werden Texte der Schriftstellerin Brigitte Reimann gelesen, die i nicht nur in Hoyerswerda entstanden, sondern die auch Szenen aus jener Zeit beschrieben, als die Schriftstellerin unsere Mitbürgerin war. Wir treffen uns vor der Lieselotte Herrmann-Str. 20 .  Dabei werden stets neue Geschichten entdeckt. Bei jedem der mehr als zweihundert Spaziergänge lernten wir dazu und hatten  – wie unsere Gäste – unser Vergnügen. Die Gäste, die mit wandelten oder wissbegierig von unserer einstigen Mitbürgerin hören wollten, stammten von nahezu allen Erdteilen rund um den Erdball. Die Themen der Gespräche wechselten deshalb ebenso munter. Alle staunten, wie viel anregendes Leben hinter den äußerlich so gleich aussehenden Wänden verborgen ist. Zahlreiche Schicksale fanden in  Welt bekannten Romanen Platz, wie auch die verschiedensten Fragen zu Geschichte der verschiedenen Zeiten, zu Lebens- und Bauweise, zu den Fachleuten, die diese Stadt schufen, und wie sich Arbeitswelt  und Kultur veränderten.                                                  Natürlich wird auch der vor kurzem erschienene Briefwechsel „Ich möchte so gern ein Held sein“ zwischen Brigitte Reimann und dem Schriftsteller Wolfgang Schreyer vorgestellt. Dies ist eine der wichtigsten und Aussage kräftigsten Briefsammlungen der Jahre zwischen 1955 und 1973. Sie zeigt auf eindrückliche Weise Freundschaft, gegenseitiges Vertrauen, Hilfe, Freude über entstehende Werke dieser beiden jungen Freunde. Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen.              Martin  Schmidt

                                         

A_11

 

 

Die Befreiungskriege in Sachsen       

 Dienstag, 16. Oktober 2018, 17 Uhr.  Schloß Hoyerswerda

    Vortrag von Oliver Bettels zu Napoleon I.

– Veranstaltung des Hoyerswerdaer Geschichtsvereins –

w540_h303_x672_y970_AH_200511251157_20051201-c0788947e62ca8da

 

Zu Besuch im Reich der roten  Kaiser                                                                                                                                        PowerPoint-Vortrag von Mirko Schwanitz, Rundfunk-Journalist Berlin

Donnerstag, 18.Oktober 2018, 19 Uhr, Schloß Hoyerswerda

Mirko Schwanitz, der Moderator der Grenzgänger-Gespräche in Hoyerswerda besuchte in diesem Jahr seinen Sohn und dessen Familie, die seit Jahren in China leben und arbeiten. Von seinen Reisen durch dieses riesengroße  und völkerreiche Land, von dessen Landschaften, Geschichte, Kultur in Vergangenheit und Gegenwart wird er berichten und zum Gespräch einladen.

A_14

 

Ausstellungseröffnung – Harald Metzkes aus Berlin

Montag, 22. Oktober 2028, 17 Uhr Lausitzer Seenland Klinikum Hoyerswerda, M. Grollmuß Str. 10  

         

Anläßlich 120 Jahre Krankenhaus Hoyerswerda

Aquarelle, Pastelle, Zeichnungen, Druckgrafik

1929 geboren in Bautzen und wuchs dort auf

1945 zu Kriegsdienst eingezogen

1946 Abitur und erste Malstudien unter Anleitung des Aquarellisten Alfred Herzog

1947-49 Steinmetzlehre in Bautzen

1949 -63 Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Wilhelm Lachnit und Rudolf Bergander

1955 – 56 Meisterschüler bei Otto Nagel, Akademie der Künste Berlin1957 Chinareise mit John Heartfield

1963 erste Einzelausstellung in Berlin

1976 Käthe-Kollwitz-Preis der AdK Berlin    

1977 Nationalpreis der DDR für Illustration und Graphik

2007 Hannah-Höch-Preis des Landes Berlin

2012 Ehrenpreis des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg                                            Ausstellungen u.a. in Berlin, Brüssel, Dresden, ,Göttingen, Schloss Gottorf (Schleswig ), Halle/Saale, Hannover, Leipzig, , Luxemburg , Magdeburg, New York, Oldenburg, Paris, Rostock, Schwerin, Tegernsee, Venedig

Harald Metzkes , „der König der jungen Maler“ – nannte ihn Brigitte Reimann bereits in den sechziger Jahren – ging seinen eigenen Weg in der Malerei und bildenden Kunst unverdrossen. Er ist ein literarisch sehr bewanderter Mann – wie seine beispielsweise Illustrationen oder malerischen Reflexionen zu E.T.A Hoffmann und Th. Fontane zeigen –  , der eigene Romane schrieb und Nachdenkens werte Betrachtungen zu Leben und Kunst schuf.

Harald-Metzkes-PRESSE-01_kl

 

 

Sächsischer Literaturpreis 2018

Roza Domascyna

Dienstag, 23. Oktober, 19.30 Uhr Schloss Hoyerswerda

Verleihung durch Dr. E. M. Stange, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst

090

 

 

Sinfonie-Konzert

Rufe aus nah und Fern

  mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Jan Sibelius

Veranstaltung der Lausitzhalle und der Neuen Lausitzer Philharmonie

Mittwoch, 24. Oktober 2018. 19.30 Uhr, Lausitzhalle

 

November

Montag, 05.November 2018, 16.00 Uhr Schöpsdorfer Str, 33

Vorstandsberatung

 

Frauen-Menschen-Bilder des Alten Testaments der Bibel -aus heutiger Sicht betrachtet

Vortrag von Erich Busse, Dresden

Dienstag, 06. November 2018, 19 Uhr, Schloss Hoyerswerda

Das Alte Testament der Bibel zählt mit seinen Berichten, Geschichten, seinen Chroniken und Liedern zu den literarischen Zeugnissen der Weltliteratur, die nahezu aus drei Jahrtausenden menschlichen Denkens, Glaubens und Erzählens berichten. Erich Busse folgt den Darstellungen von Frauen, denen eigene Bücher gewidmet wurden, oder in anderen genannt werden, von deren Haltungen berichtet wird und von deren Entscheidungenviel abhing. Die Weltliteratur wurde in allen Zeiten durch Erzählweise aber auch durch die Vielfalt der Charaktere, die sowohl Charme, Poesie und Klugheit, aber auch Entscheidungsfreude und tatkräftiges Mitgestalten zeigten, beeinflusst und angeregt.

817090

 

Musikalisch- literarisches Matinee

mit dem Holzbläser Trio Angela Ladewig, Petra Voigt, Sabine Kegel

Sonntag, 11. November 2019, 11.15 Uhr, Schloss Hoyerswerda

164

 

Grenzgänger Projekt

Die Schriftstellerin Olga Martynova, Frankfurt/Main liest und diskutiert

„Über die Dummheit der Stunde“

Moderation: Mirko Schwanitz; Berlin

mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung

Freitag, 16. November 2018, 10 Uhr L.-Focoult-Gymnasium, 19 Uhr Schloss Hoyerserda

Olga Martynova veröffentlichte nach drei Romanen, für deren jeden sie Preise erhielt, den Essay-Band „Die Dummheit der Stunde“. Was verändert sich denn gerade in Deutschland, in Europa, weltweit? Kann Literatur überhaupt etwas zur Erkenntnis der Gegenwart beitragen? Welche Rolle spielt die Vergangenheit dabei? Und sollte die Literatur wieder politischer werden? Olga Martynova reist ins heutige Jerusalem und zurück in die Sowjetunion der 80er Jahre. Sie trifft Künstler und Intellektuelle in ihrer Heimatstadt St. Petersburg und auf der Krim, und immer wieder wirfst sie die Frage auf, wie Literatur mit den Schrecken der Zeit und der Tragik des Lebens umgeht? Im Reisegepäck hat sie dabei Autoren wie Joseph Brodsky und Paul Celan, Ossip Mandelstam und Ovid. Olga Martynovas Essays sind hellwach und hoch reflektiert. Es sind literarische Grenzgänge zwischen Gegenwart und Vergangenheit sensible Momentaufnahmen einer unruhigen Welt. Olga Martynova, 1962 bei Krasnojarsk in Sibirien geboren, wuchs in Leningrad auf und studierte dort russische Sprache und Literatur. 1991 zog sie nach Deutschland. Sie schreibt Gedichte (auf Russisch) Essays und Prosa (auf Deutsch). Mit ihrem Romandebüt „Sogar Papageien überleben uns“ (2010) kam sie auf die Longlist des Deutschen Buchpreises und auf die Shortlist des aspekte-Literaturpreises. 2011 erhielt sie den Adalbert-von-Chamisso Förderpreis und den Roswitha-von-Gandersheim-Preis. Für ein Kapitel aus ihrem Roman „Mörikes Schlüsselbein“ gewann sie 2012 den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2015 erhielt sie den Berliner Literaturpreis und hatte die Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik an der FU Berlin inne. 2016 erschien ihr dritter Roman „Der Engelherd“. Olga Martynova lebt mit ihrem Mann Oleg Jurjew in Frankfurt am Main.

olga-martynova-tickets-2018-222x222

 

„Fürst Pückler und sein Verhältnis zu den Religionen“

Power-Point-Vortrag von Volkmar Herold und Christian Friedrich

Fürst Pückler-Park, Schloss und Museum Branitz

Mittwoch, 28. November 2018, 19 Uhr, Schloss Hoyerswerda

Über die Lebens- und Glaubenshaltungen des Fürsten Pückler bestehen bereits seit seiner Lebenszeit unterschiedliche Berichte und Vermutungen. Da er ein „Freigeist“ war, der an allen Glaubens und Denkhaltungen Interesse zeigte, gibt es die unterschiedlichsten Deutungen und Berichte. Die beiden Referenten arbeiteten als Historiker seit Jahrzehnten in den Archiven des Branitzer Schlosses und anderen Sammlungen. Sie werden die neuesten Erkenntnisse, Entdeckungen und die verläßlichen Nachrichten über den Weltreisenden vortragen und sich dem Gespräch stellen.

bf68d7920ed5f0a1

 

Dezember

Wo Brigitte Reimann wohnte und wie sie arbeitete

Gespräch mit dem Verein „Helle Planke e.V.“ Berlin

Sonntag, 02. Dezember 2018, 12 Uhr, Brigitte Reimann-Begegnungsstätte, B. Reimann-Str. 8

Die Berliner Gäste beschäftigen sich mit den in der DDR Zeit geschaffenen Wohnungen. Ein besonderer Aspekt liegt auf der Wohnung, in der Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann seit Januar 1960 wohnten und Brigitte Reimann bis November 1968 nahezu alle ihrer bekannten Bücher schrieb. Die Begegnungsstätte mit ihrem Namen bildet diese Einrichtung nach. Der Kunstverein gestaltete dort – ganz in Erinnerung und dem Anliegen der einstigen Gesprächspartnerin folgend – Lesungen und Gedankenaustausch. Die Gäste werden mit der Lebens- und Denkensweise der Schriftstellerin bekannt gemacht. Zeitzeugen berichten aus jener Zeit und der Arbeit im Kombinat Schwarze Pumpe.

Photo0465

 

 

Montag, 03.Dezember 2018, 16.30 Uhr Schöpsdorfer Str, 33

Vorstandberatung

 

 

                   „Mexico im Wandel und ich mittendrin“

Mittwoch , 19.12.2018, 19 Uhr,  Schloß  Hoyerswerda                                                    

 Kira Potowski erzählt und zeigt Bilder ihrer derzeitigen Heimat und Arbeitsstätte

unnamed

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: