Aktuelle Veranstaltungen 2018

 

 

November

             „Der Mond und das Mädchen“                                                                             

Aphorismen und Denkanstöße von Nicolas Gomez Davila, Kolumbien, vorgestellt von Uwe Jordan

Donnerstag, 22. November 2018, 19 Uhr Schloß Hoyerswerda

Der kolumbianische Philosoph lebte von 1913 bis 1994. Geboren in Bogota besuchte er die Schule in Paris. Er beherrschte die Sprachen Französisch, Englisch, Latein, Altgriechisch, Italienisch, Portugiesisch, Deutsch und Dänisch und besaß eine Bibliothek mit 30 000 Büchern. Beeinflusst wurde sein Denken von Botho Strauß, Gerd Klaus Kaltenbrunner und dem rumänischen Schriftsteller Richard Wagner. Golo Mann entdeckte ihn als Schriftsteller,  Peter Weiß regte das Veröffentlichen seiner Bücher – meist Aphorismen-Sammlungen – an. Sie regen neue Denkansätze und wenden sich gegen das gewohnte Denken. “Der größte moderne Irrtum besteht nicht in der These vom toten Gott, sondern im Glauben, dass der Teufel tot ist.“ Uwe Jordan wird uns diesem ungewöhnlichen Wanderer zwischen Literatur und Philosophie als unserem Zeitgenossen nahe bringen. Und Zum Gespräch anregen.

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„Fürst Pückler und sein Verhältnis zu den Religionen“

Power-Point-Vortrag von Volkmar Herold und Christian Friedrich

Fürst Pückler-Park, Schloss und Museum Branitz

Mittwoch, 28. November 2018, 19 Uhr, Schloss Hoyerswerda

Über die Lebens- und Glaubenshaltungen des Fürsten Pückler bestehen bereits seit seiner Lebenszeit unterschiedliche Berichte und Vermutungen. Da er ein „Freigeist“ war, der an allen Glaubens und Denkhaltungen Interesse zeigte, gibt es die unterschiedlichsten Deutungen und Berichte. Die beiden Referenten arbeiteten als Historiker seit Jahrzehnten in den Archiven des Branitzer Schlosses und anderen Sammlungen. Sie werden die neuesten Erkenntnisse, Entdeckungen und die verläßlichen Nachrichten über den Weltreisenden vortragen und sich dem Gespräch stellen.

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Dezember

Wo Brigitte Reimann wohnte und wie sie arbeitete

Gespräch mit dem Verein „Helle Planke e.V.“ Berlin

Sonntag, 02. Dezember 2018, 12 Uhr, Brigitte Reimann-Begegnungsstätte, B. Reimann-Str. 8

Die Berliner Gäste beschäftigen sich mit den in der DDR Zeit geschaffenen Wohnungen. Ein besonderer Aspekt liegt auf der Wohnung, in der Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann seit Januar 1960 wohnten und Brigitte Reimann bis November 1968 nahezu alle ihrer bekannten Bücher schrieb. Die Begegnungsstätte mit ihrem Namen bildet diese Einrichtung nach. Der Kunstverein gestaltete dort – ganz in Erinnerung und dem Anliegen der einstigen Gesprächspartnerin folgend – Lesungen und Gedankenaustausch. Die Gäste werden mit der Lebens- und Denkensweise der Schriftstellerin bekannt gemacht. Zeitzeugen berichten aus jener Zeit und der Arbeit im Kombinat Schwarze Pumpe.

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Montag, 03.Dezember 2018, 16.30 Uhr Schöpsdorfer Str, 33

Vorstandsberatung

 

     Buchpremiere

„Abschiednehmen“                                                                                                                                                      Lausitz Roman von  Hartmut Zwahr, BAUTZEN Leipzig

Donnerstag, 06.Dezember 2018, 19 Uhr Schloß Hoyerswerda

Mit dem Sax-Verlag Markkleeberg mit dem Áutor, der Verlegerin Birgit Röhling und Lutz Heydick, Markkleeberg

Der Historiker Professor Dr. Hartmut Zwahr, Leipzig, erzählt in seinem Lausitzroman die Geschichte einer Familie,  die vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die fünfziger Jahre des 20.Jhs. in Bautzen angesiedelt ist. Er trägt deutlich autobiographische Züge, und gibt das Leben vor und nach den zwei Weltkriegen bildhaft und detailgetreu wieder. Da werden Schulgeschichten, Streiche und die Entdeckungen, vor allem aber auch das Wachsen und Blühen unserer Nachbarstadt und der Lausitz deutlich, Hartmut Zwahr erzählt interessant, verlässlich im Detail und doch spannend von einer Zeit, die uns fern zu sein scheint, bei vielen Zeitgenossen aber auch Erinnerungen weckt. Der bekannte Historiker urteilt nicht, er erzählt als Zeitgenosse  –  mit Spaß und guter Beobachtungsgabe für Details und Zusammenhänge.

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   „Die Nacht vor Weihnachten“              

Eine Erzählung von Nikolai Gogol, vorgestellt von Uwe Jordan

Donnerstag, 13. Dezember 2018, 19 Uhr Schloß Hoyerswerda

Der russische Schriftsteller Nikolai Gogol (1809 -1852) schenkte der Weltliteratur nicht nur  den „Revisor“, sondern auch die Helden-Sage von „Taras Bulba“,   Ukrainische Dorfgeschichten „ Abend auf dem Vorwerk“, und die „Toten Seelen“. Nachdem er in der Zaristischen Verwaltung keine Erfüllung gefunden hatte, widmete er sich seit 1835  – von Alexander Puschkin und Wisarjon Belinski angeregt  und gefördert – ausschließlich dem Schreiben. Er reiste durch Italien, Frankreich und die Schweiz und starb in Armut. Uwe Jordan stellt eine der Weihnachtsgeschichten dieses Dichters vor, der ein Meister der literarischen Personenzeichnung war.

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„Besuch in der Begegnungsstätte“

Dienstag, 18. Dezember 2018, 10 Uhr, Brigitte Reimann- Begegnungsstätte Hoyerswerda

Verein „Frauen auf dem Weg nach Europa e.V. “ , Frau Reitz, Görlitz

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                 „Mexico im Wandel und ich mittendrin“

Mittwoch , 19.12.2018, 19 Uhr,  Schloß  Hoyerswerda                                                    

 Kira Potowski erzählt und zeigt Bilder ihrer derzeitigen Heimat und Arbeitsstätte

Das Mitglied des Kunstvereins Kira Potowski lebt und arbeitet seit 2015 in Mexiko.       Natürlich hält sie privat und dienstlich engen Kontakt zu ihrer Heimat- Als Leiterin der Abteilung Trade & Investment schafft sie Kontakte für deutsche Firmen in Mexiko und umgekehrt. Das ist eine verantwortungsvolle, weitreichende Aufgabe, denn es geht um den Welthandel, der ständig bedeutender wird.  In Ihrer knappen Freizeit versucht sie Ihr Gastland und dessen lange Geschichte zu erkunden. „Die Mentalität und Flexibilität der Einwohner begeistern mich ebenso wie Geschichte und Traditionen, die einzigartig sind“, schreibt sie. „Es ist einfach nur faszinierend denkt man an die Mayakultur, die mexikanische Unabhängigkeit und danach die Revolution, um ein neues Mexiko frei von europäischer Herrschaft zu entwickeln“.  Das sind ferne Ereignisse, von denen wir höchstens in Geschichtsbüchern und Romanen gelesen haben.                                                      Davon und von weiteren Entdeckungen und Beobachtungen in ihrem Gastland  wird Kira Potowski berichten und dies mit Bildern sichtbar machen. Des Staunens darüber, was heute Kindern unserer Stadt offensteht, wird kein Ende sein. Daran können sich alle Interessenten freuen und gegebenenfalls selbst Reisen planen.                         

Martin Schmidt 

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